Verfasst von vaeterschweiz am 29. Januar 2009
Einmal mehr werden von den Gegnern eines gemeinsamen Sorgerechts die Väter als Sündenböcke erkannt: Gemäss bekannter Argumentation ist es das männliche Geschlecht, das sich zu wenig beteiligt an Erziehung und Betreuung – und die bösen Buben wollen dann auch noch die Zahlungen verweigern, da sie ja gerechterweise ihre Kinder kaum mehr sehen dürfen.
Alle Macht den Frauen? Das ist ja wohl gänzlich überholt. Wo Gleichberechtigung von Postfeministinnen und manchen rückwärtsgewandten Statisten auf der Politbühne heute noch bekämpft und verweigert wird, leiden die Kinder oft unnötigerweise am meisten.
Reden wir doch Klartext: Die Mütter wollen ihre Machtbastion nicht aufgeben und sie wünschen sich ihre Kinder, wie bis anhin, zur freien Benützung gegen die Interessen der Väter verwenden zu können.
Auch wenn das gemeinsame Sorgerecht Gesetzt werden sollte, werden viele Mütter, wie bereits heute, die zu entsorgenden Väter bekämpfen können, indem sie sie als potentielle Gewalttäter, unfähige Gesellen und als Bedrohung für die Kinder bei Behörden und Gerichten verunglimpfen. Nur mit dem Unterschied, dass vielleicht dann neu die Beweislast bei den Müttern liegt, und nicht wie bis anhin bei den Vätern, die derzeit noch Sang und Klanglos in die Pfanne gehauen werden dürfen und mit dem Verlust ihrer eigenen Kinder selbst fertig werden müssen.
Fazit: mit der Ablehnung des gemeinsamen Sorgerechts haben nur Frauen etwas zu gewinnen, die eine tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter als überflüssig erachten und sich eingebettet und beschützt fühlen in der aktuellen, für Väter unzumutbaren Gesetzgebung
29.01.2009, ph, ig väter schweiz
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Verfasst von vaeterschweiz am 28. April 2008
Die Verwendung einschränkender Begriffe ist in der Gesetzgebung zu berücksichtigen: Heute kann nicht nur mehr von Scheidung und gerichtlicher Trennung gesprochen werden. Neuzeitliche Familienmodelle (Konkubinat etc.) dürfen vom Gesetzgeber nicht ausser acht gelassen werden. Ein Kind hat immer biologische Eltern. Es darf nicht sein, dass unverheiratete Väter benachteiligt werden.
Dem föderalistischen System des Vormundschaftswesens ist der Boden zu entziehen. Es darf nicht angehen, dass in ländlichen Gebieten (aber auch in städtischen) Krankenschwestern, Hausfrauen, Techniker usw. in sensiblen Bereichen der Familienpolitik mehr Schaden als Nutzen anrichten. Es braucht vom Gesetzgeber klare Verordnungen, oder Artikel, die Vätern und deren Kindern die Menschenrechte zugestehen, die für eine Vernünftige (Lebens-) Beziehung notwendig sind.
Es darf nicht sein, dass Mütter auf Grund von unwahren Aussagen und Vorwürfen gegen uns Väter (sexueller Missbrauch, Gewalt, etc) Behörden ungestraft instrumentalisieren können, und uns dadurch die Kinder entfremden.
Da gemeinsame Sorgerecht für alle Eltern ist Grundvoraussetzung, um den Müttern ihre Vormachtstellung über Kinder zu entziehen und eine gleich berechtige Ausgangslage der Geschlechter (in der Konfliktsituation) zu schaffen.
Mediation ist anzubieten und darf nicht unbegründet verweigert werden.
Es braucht in der Übergangsfrist eine Ombudsstelle für Opfer von Behörden- und Mütterwillkür.
Dem Vater darf eine menschenwürdige materielle Lebensgrundlage nicht entzogen werden. Er muss das Recht haben eine neue Familie zu gründen, was de fakto bei den heutigen Alimenteforderungen bei geringem Einkommen nicht möglich ist.
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Verfasst von vaeterschweiz am 28. April 2008
In einigen Schriften finden wiederholt einschränkende Begriffe Verwendung.
Insbesondere ist oft und ausschliesslich von Scheidungskindern, Scheidungen etc. die Rede. Dies impliziert juristische und gesellschaftlich akzeptierte Inhalte.
Ich selbst plädiere dafür, die Trennungskinder unverheirateter Eltern nicht ausser Acht zu lassen. Ich finde es zwingend notwendig, dass dies ins Bewusstsein so mancher Vertreter von Vätern eindringt. Es ist zwar verständlich, dass, vielleicht auf Grund tradierter Familienmodelle und Vorstellungen, aus opportunistischen, oder weltanschaulichen Gründen diese Begriffe vertreten werden. Ich selbst kann mich damit wenig identifizieren, obwohl ich diesen Fortschritt begrüsse und die Arbeit dieser Organisationen schätze.
Es kann und darf nicht sein, dass wenn nun Bewegung in die „Geschichte“ kommt, erneut Minderheiten (der bereits bestehenden Minderheiten) ausgeschlossen werden in diesem Prozess der „Genesung“ und Bewusstseinsbildung für den Stand der Väter.
Ich bitte eindringlich darum, dies in allfälligen Reden, Kundgebungen und Schriften zu berücksichtigen.
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