Gibt es keine Anwälte, die sich spezifisch für die Interessen von Vätern engagieren wollen?
Im Zusammenhang einer superprovisorischen Verfügung des Gerichts wegen angeblicher Persönlichkeitsverletzung im Web (Webzensur), ist es nicht gelungen einen regionalen unabhängigen Anwalt zu finden.
Fast ein Duzend Anwälte im Raum Thun-Spiez lehnen ein Mandat auf Grund der hohen Beamtenfunktion des kritisierten Regierungsstatthalters Marc Fritschi ab.
Bedenklich stimmen dabei Äusserungen einzelner Anwälte, sie hätten bei einer Mandatsübernahme ev. Nachteile seitens des Regierungsstatthalters zu vergegenwärtigen. Dieser Umstand und diese „lehrreiche“ Einsicht in die Gepflogenheiten der Macht und Wirtschaftsbeziehungen sind bedauerlich.
Es wird einmal mehr deutlich, wie schwierig es ist, sich als Privatperson gegen das Fehlverhalten hoher Beamten zu wehren.
Es wird sich zeigen inwiefern ich zukünftig, durch Äusserungen und Stellungnahmen, sowie der unvermeidlichen Fallbearbeitung durch den Regierungsstatthalter Marc Fritschi, Nachteile zu erwarten habe, sollte dieser sich darin bestätigt sehen können, seine Amtsführung, wie bisher nach „bestem Wissen und Gewissen“ ausführen zu dürfen und dies ohne (selbst durch beweis- und belegbare) Kritik befürchten zu müssen.