Warten auf Sorgerechtsrevision
Geschrieben von vaeterschweiz am 28. Januar 2011
Die Argumentation des EJPDs ist nicht plausibel. Warum darf einer Mutter in der heutigen Zeit, wo Frauen bald besser ausgebildet sind als Männer, nicht zugemutet werden, für ihren Lebensunterhalt selbst aufzukommen? Würde die Mutter arbeiten gehen und die teilweise Betreuung des Kindes dem Vater überlassen, müsste sie nicht auf’s Sozialamt. Den Fünfer und das Weggli zu bekommen, wie das scheinbar von SP und CVP gewünscht wird, hat nichts mit der erwähnten Gleichberechtigung zu tun.
Die breite Akzeptant im Parlament ist entgegen den Aussagen des (neuen) EJPDs und von CVP-Frau Meier-Schatz für die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall längst vorhanden. Nun braucht es Nägel mit Köpfel und kein politisches Geplänkel! Es geht um die 15’000 Kinder, die jährlich von einer Scheidung betroffen sind.
Patrick Baumann
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Robert sagte
Das stimmt wohl alles – aber dass Gleichberechtigung prinzipiell auch für Männer ihr Gutes hat (wie das z.B. im Buch “Die Söhne Egalias” von Peter Redvoort erklärt wird), bleibt hoffentlich unbestritten …
Robert