Die Polizei lädt ein – unser Staat geht jedem noch so kleinen Hinweis nach
Ein entfernter regionaler Polizeidienst lädt dringend zum Gespräch ein. Das Thema will er nicht bekannt geben. Der Versuch die Einladung zumindest auf telefonischer Ebene zu erledigen gelingt.
Folgendes:
Eine unbekannte Frau erhält auf einen, von ihr geschriebenen Leserbrief heftige Reaktionen anonymer Art (Beschimpfungen, Verunglimpfungen etc.) Da sie in ihrem Text Bezug nimmt auf einen Leserbrief der IG Väter Schweiz, in einer berner Zeitung vermutet nun der untersuchende Polizist, dass die anonymen Briefe aus der Feder des Webseitenbetreibers stammen.
Soweit so gut.
Die Befragung des Polizisten gipfelt darin, dass er darauf hinweist, dass eine Hausdurchsuchung mit Beschlagnahmung von Drucker, Computer etc. im Bereich des Möglichen liegen könnte.
Wollen wir noch Leserbriefe schreiben, nach solchen Erfahrungen?
Ich meine ja: Zur allgemeinen Belustigung selbstverständlich und als Recht zur freien Meinungsäusserung gegen unzureichende und demütigende Gesetze im Bereich des Familienrechts.
Wie lange wird es noch dauern, bis der Bürger lückenlos kontrolliert, fichiert und genetisch kartographisiert sein wird?
Vermutlich nicht mehr allzu lange!
Selbstverständlich lehnen wir von der IG Väter Schweiz ab mit Gewalt oder verbalen Ausrutschern unsere Ziele zu erreichen.
Wir scheuen aber nicht davor zurück Missstände beim Namen zu nennen und egozentrierten Ansichten mancher Mütter etwas Substantielles entgegenzuhalten.