Per 28.02.08 erhält der Vater per Gerichtsbeschluss den Bescheid, dass gegen ihn Strafantrag gem. Art. 217 StGB durch die Gemeinde Seftigen eingereicht worden ist.
….und übrigens: das ganze wird unter der Rubrik „Sechster Titel: „Verbrechen und Vergehen gegen die Familie“ abgehandelt!
Kommentar: Gesetz und Behörden kennen viele Artikel, um einen Vater zu zerstören.
Eine der Möglichkeiten besteht darin eine Strafanzeige gem. Artikel Art. 217 StGB gegen Väter zu eröffnen.
Es bräuchte anständige Anwälte (oder andere Kräfte), um sich gegen solche Behörden- und Mütterschikanen zu wehren.
Das Gesetzt wird angewendet, um Väter einzuschüchtern. Vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte, ist es wenig nachvollziehbar, dass die selbe Behörde, die im Auftrag der Kindsmutter ein vernünftiges Besuchsrecht verweigert, einen Antrag zur Alimentereduktion verwirft, Betreibungen und Pfändungen vollziehen lässt (als wäre dies nicht schon genug), und selbst nach ausgedehnten erfolgten Begegnungen mit dem mittlerweile bald 5-jährigen Sohn weiterhin auf alten restriktivern Verfügungen besteht, die noch nicht einmal in der Sache begründet wurden (1x im Monat, nur unter Aufsicht), nun auch zu Mitteln greift, die einen Vater kriminalisiert (bis zu drei Jahre Gefängnis).
Ich frage mich, ob es Väter gibt die ähnliche Erfahrungen machen (die gibt es bestimmt). Im Wesentlichen frage ich mich jedoch, wie man sich gegen solche Machenschaften von Schreibtischtätern wehren kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies alles spurlos an einem selbst vorbeigeht, da solche und ähnliche Behördenschikanen in die innerste persönliche Freiheit eines Menschen eingreift. Wie dies zu vertreten ist, lässt sich nur damit Begründen, dass der Staat und seine Handlanger die totale Regulierung aller Bereiche seiner Bürger anstreben und gängeln wollen. Dass letzteres in zunehmendem Masse zutrifft, kann weithin mitverfolgt werden. Interessant ist, wie sich Bürger diesem Diktat zu 90% mit ihrem politischen und gesellschaftlichen (Abstimmungs-)Verhalten fügen und sich den Machtverhältnissen anpassen.
Ein Beispiel für eine weitere Schikane:
Neulich wurde in unserer Nachbarschaft (kleines Dorf) morgens um sechs und bei Dunkelheit eine Frau aus dem Bette heraus von der Polizei abgeführt, nur weil sie „vergessen“ hat ihren Fahrzeugausweis fristgerecht bei der Fahrzeugkontrolle abzuliefern.
Für die Polizisten und den zuständigen Richter hat diese Maßnahme einen hohen Abstraktionsgrad (wie alles was diese tun), in der Auswirkung für die Betroffene waren Depression und verstärkter Alkoholismus die Folge („na, aber es hat doch wenigstens gewirkt, oder?“).
Ich meine, immerhin ist es bei uns noch nicht so schlimm, wie im heutigen und fernen Russland – und anderswo(Folter ist bei uns nicht erlaubt, aber zunehmend akzeptiert). Früher riefen sie uns zu, diese Rechtschaffenen Bürger: „Geht doch nach Russland, wenn es euch bei uns nicht passt“ (die ältern werden verstehen, was ich meine). Insofern sind wir auf eine gewisse Art und Weise heute verwöhnt, trotzdem kriege ich dieses schleichende Gefühl nicht mehr los, verfolgt zu werden und in Unfreiheit leben zu müssen.
So ein dümmlicher sagte mir einmal: „Ja weißt du, jeder der Rechtschaffen ist (schaffen!), hat auch nichts zu befürchten.“ Derselbe glaubte jedoch implizit, er sähe sich dazu befähigt zu definieren, was Rechtschaffenheit ausmacht. Es ist letztendlich alles eine Frage, wo man sich zugehörig fühlen will. Jeder Handlanger, sei es in einem Zivilstaat, aber auch in diktatorischen Regimes beruft sich darauf, nur „Befehle“ auszuführen, oder ausgeführt zu haben. Ich bin der Auffassung, das sollte man diesen Individuen nicht durchgehen lassen und sie seien persönlich für ihre (Schreibtisch-) Taten zur Verantwortung zu ziehen.